Kultur und Erbe

Piva-Kloster: Geschichte und Besuch

Das Piva-Kloster gehört zu den bedeutendsten Kulturstätten dieses Teils Montenegros. Die Kirche Mariä Entschlafung entstand im 16. Jahrhundert und wurde Jahrhunderte später auf höheres Gelände versetzt, um sie beim Bau des Wasserkraftprojekts und des Piva-Sees zu bewahren.

Steinkirche des Piva-Klosters zwischen Bäumen und Bergen

Art der Stätte

Orthodoxes Kloster

Zeitbedarf

Etwa 45–60 Minuten

Höhepunkte

Fresken, Ikonostase und Schatzkammer

Gut kombinierbar mit

Piva-See

Eine Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte

Die Klosterkirche ist mit Metropolit Savatije Sokolović und der Bauzeit von 1573 bis 1586 verbunden. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Innenraum ausgemalt und ausgestattet; so entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen geistlichen, künstlerischen und handschriftlichen Zentrum in Piva.

Stein für Stein versetzt

Als das ursprüngliche Gelände durch das Wasserkraftprojekt bedroht war, wurde das Gebäude zerlegt, dokumentiert und auf höherem Grund wiederaufgebaut. Besonders anspruchsvoll war die Sicherung und erneute Anbringung von rund 1.260 Quadratmetern Wandmalerei.

Die jahrelange Versetzung ist heute ein zentraler Teil der Geschichte Pivas: ein Zusammentreffen von Kulturerbe, Großtechnik und außergewöhnlicher Denkmalpflege.

Worauf Sie achten sollten

Neben den Fresken verdienen die geschnitzte und vergoldete Ikonostase, alte Bücher und Objekte der Schatzkammer Aufmerksamkeit. Der Besuch ist besonders eindrucksvoll, wenn man sich Zeit nimmt und den Ort als lebendiges Kloster respektiert.

Den Besuch planen

Das Kloster lässt sich gut mit Plužine und dem Piva-See verbinden. Erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmöglichkeiten und den aktuellen Öffnungszeiten, besonders an Gottesdienst- und Feiertagen.

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